Selbstentfaltung

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Wie im Innen so im Außen – alles andere geht nicht.

Heute Morgen.

Ungute Gefühle haben sich auf mein Kopfkissen geschlichen und bleiben dort hartnäckig liegen. Sie flüstern mir ins Ohr: „Warum gehst du nicht einen anderen Weg?“

Ein unsichtbarer Ballast

Und auch wenn ich es gerne anders hätte. Das Leben antwortet konsequent und ohne Schnörkel auf meine Stimmung, meine Gefühle und Gedanken und ob ich mir mein Leben erschwere.

Sehnsucht nach Geborgenheit

Die innere Stimme klopft und klopft und hat wahrscheinlich schon wunde Finger. Und nur deshalb, weil wir nicht darauf hören und drüber hinweg gehen, weil die Pflicht ruft, weil zu tun ist, weil wir versprochen haben, weil wir das Geld brauchen, weil wir unsere Kinder und den Hund versorgen müssen…

Absolute Ehrlichkeit

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Einsam11

Epidemie Einsamkeit, die unsichtbare Krankheit unserer Zeit

Verloren schaut sie aus dem Fenster ins turbulente Treiben einer Großstadt. Seit Wochen  ist sie allein. Unglücklich ruft sie ihre Mutter an, um sich anzuvertrauen, wie es in ihr aussieht. Doch die Gelegenheit ergibt sich nicht und sie antwortet stereotyp und tauscht Nettigkeiten aus. Stumm kullern die Tränen über die Wangen…
Diese Filmszene berührte mich tief, denn sie führte mir vor Augen, was einsam fühlen bedeuten kann.

Einsamkeit – ein Phänomen unserer Zeit

Ein Tabu. Ein Makel. Niemand zeigt gerne, wenn er unglücklich ist. Oft hinter Lachen versteckend, zeigen viele ihre wahren Gefühle nicht, antworten mit Rückzug und weinen höchstens allein in ihre Kopfkissen.

Ein Megatrend

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Startschuss meiner inneren Reise „Das Café am Rande der Welt“

„Sie haben sich aus den Augen verloren.“

„Autsch“, das tat weh
Dieser Satz eines Seminarleiters bohrte sich wie Harakiri in meine Eingeweide, denn er sprach die reine Wahrheit. Ich blickte auf ein Leben zurück, das geprägt war von Enge und Freiheit, Freiheit und Enge. Keines von beiden konnte ich richtig leben.

Ich befreite mich, wenn es zu eng war und wenn es zu frei war, wünschte ich mir mehr Enge, sowohl beruflich als auch privat.

Meine Faszination

Von je her faszinierte mich das menschliche Denken und Verhalten. Um mehr zu erfahren durchlief ich viele psychologische Ausbildungen und besuchte Seminare.
Und natürlich wollte ich das mit einer Selbstständigkeit in die Welt tragen, jedoch scheiterten die  ersten Versuche kläglich. Auch der zweite Anlauf ins eigene Business, diesmal mit meinem damaligen Partner, war nicht von Glück gesegnet. Mittlerweile war ich weit über 50.

Mein Start ins neue Leben

Die Kehrtwende kam, als mir das Buch „Das Café am Rande der Welt“ (dtv-Verlag) in die Hände fiel. Allem voran durch die Frage, ob ich ein erfülltes Leben führen würde, trieb mich an mein  Leben endlich zu ändern, auch wenn ich noch im Nebel stocherte.

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Älterwerden

Sich wichtig nehmen und sein Älterwerden genießen

Seit gestern bin ich 61 Jahre alt. Einerseits bin ich sehr dankbar, es bis hierher gesund erreicht zu haben, andererseits hat mir der Beginn dieses Lebensjahrzehnts sehr viel mehr zu schaffen gemacht, als ich dachte. Denn mit dem 60 zigsten hatte ich das erste Mal das Gefühl zu alt zu sein für alles und jeden, denn ich wollte beruflich nochmal durchstarten. 

Schmerz vermeiden

Und diesen tiefen Schmerz wollte ich so schnell als möglich vermeiden mit einem lukrativen Business, nämlich Frauen in der 2. Lebenshälfte ermutigen aus ihrem Trott auszusteigen und ihr Heute mehr zu genießen.

Und dazu hatte ich im letzten Jahr einige Onlinekurse gebucht, um eine gute Hilfe zu sein. Doch mein Tun würdigte ich nicht, denn tief in mir war ich nach wie vor nichts wert. Ein Glaubenssatz, der mich immer wieder heimsucht.

All das funktioniert auf Knopfdruck

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Wie Du Deine Komfortzone überwinden kannst für ein erfüllteres Leben

Gibt es etwas, was Du eigentlich gern tun würdest, sehr sinnvoll für Dich und Dein Leben wäre?

Und trotzdem tust Du es nicht, weil es Dir einfach zu mühsam erscheint oder Du Dich einfach nicht aufraffen kannst?

Kennst Du das?

Dann willkommen im Club der Bequemlichkeit, denn hier schob ich sehr lange eine ruhige Kugel in meiner eigenen Gefängniszelle. Und obwohl ich frei von Anstrengungen war, machte mich dies sehr unfrei.

Mittlerweile komme ich aus meiner „Anstrengungsvermeidungssucht“ mehr und mehr heraus, auch wenn ich mir oft einen Tritt geben muss – angefangen von allein zu reisen, regelmäßiger Sport zu treiben bis hin, mich meinen Herzenswünschen zu widmen.

Was steckt eigentlich dahinter?

Alles was wir tun oder nicht tun, hat einen Grund. Und natürlich ist es wichtig, dass wir mit unserer Energie haushalten, weil sie einfach nicht unendlich vorhanden ist. Das war bereits in der Steinzeit so, denn, um auf die Jagd zu gehen, war es ratsam seine Energie auf das zu fokussieren, was wirklich zählte, nämlich zu überleben.

Und heute brauchen wir keine Energie für lebensbedrohliche Eventualitäten sparen. Dennoch rät uns unser Instinkt immer noch dazu, bloß nicht zu viel Einsatz aufzuwenden. Vor allem nicht für Dinge, die sich nicht gleich bezahlt machen.

Unsere Gedanken und Überzeugungen

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Vertrauen auf dich

Eine Wahrheit, die dein Leben dauerhaft verändert

Die Begegnung mit Robert Betz inspirierte mich zu diesem Artikel.Meine Begegnung mit RB

„Kannst Du Dir auch dann noch vertrauen, wenn alles um Dich herum wegbricht?“

Diese Frage stellte mir Robert Betz während eines Interviews. Sie brachte mich zum Innehalten und Nachdenken und ließ mich lange Zeit nicht los.

Fragen über Fragen

Was bedeutet Vertrauen in sich haben überhaupt? Welches Gefühl kommt hoch, wenn alles um Dich herum wegbricht, was Dir Sicherheit gegeben hat?

Jeder möchte glücklich sein

Die Frage zielt vor allem darauf ab, sich selbst zu hinterfragen, was einem wichtig ist.
Ist glücklich sein möglich, wenn die tragenden Säulen Arbeit, Partnerschaft und ein soziales Umfeld nicht mehr vorhanden sind?

Zwei tragende Säulen

Wenn eine Säule wegfällt, dann tragen noch zwei wichtige Elemente dazu bei, nicht nur am, sondern im Leben zu stehen. Es kommt Unruhe auf und schlimmstenfalls die Angst, mehr zu verlieren. Dennoch bleibt das Leben im Großen und Ganzen stabil und, je nach Widerstandsfähigkeit, wird jeder getragen durch andere oder die sinnerfüllte Tätigkeit.

Wenn nichts mehr so ist wie es war

Was passiert, wenn mehr als eine Säule wegfällt? Wenn Du das Gefühl hast, Deine Welt gerät aus den Fugen. Kannst du dann wirklich zu Dir stehen? Oder fühlst Du Dich ausgeschlossen und nicht mehr zugehörig?

Schuldige finden oder genauer hinsehen

Natürlich kannst Du die Schuld im Außen suchen. Das ändert jedoch nichts an Deinem Gefühl und letztlich nichts an Deinem Zustand, den Du gerne anders hättest. Du kannst Dich, Dein Denken und Verhalten aber auch selbst genauer unter die Lupe nehmen.

Gedanken und Gefühle

Fakt ist, Dein jetziges Leben hat sich aufgrund von Gedanken und den gekoppelten Gefühlen kreiert. Manches schleichend, doch letztlich sind es, auch unbewusst, Deine Mikroentscheidungen, die Dein Leben gestalten.

Absolute Ehrlichkeit

Und um das zu erkennen und Neues zuzulassen ist eines wichtig, nämlich Deine absolute Ehrlichkeit zu Dir selbst.

Die Wahrheit

um Dich glücklich, frei und selbstbestimmt zu fühlen. Es genügt, wenn Du:

  • inne hältst, still wirst, Dein Herz schlagen hörst und atmest
  • anerkennst, wer Du (schon) geworden bist
  • das Glück über Deine Zweifel stellst
  • einfach für den Moment beschließt, glücklich zu sein

Das Schlüsselwort heißt Dankbarkeit

Dankbar zu sein, dass Du frei bist die Dinge zu tun, die Dir Freude bereiten. Dankbar Dein Herz öffnest und all der Liebe begegnest, die Dich umgibt.

Ganz einfach und doch nicht leicht

Das ist meist einfacher gesagt als getan. Und schon gar nicht, wenn Du das Gefühl hast, den Boden unter Deinen Füßen zu verlieren, weil Du Dich hilflos und ohnmächtig ausgeliefert fühlst.

Es liegt in Deiner Hand

Und jetzt wird es unbequem. Ich weiß. Denn Du allein hast das Zepter in der Hand, Deinem Leben eine Wendung zu geben in Richtung Fülle und Glück.

Einzige Voraussetzung

DU! Wenn Du Dich wertschätzt und an die erste Stelle setzt. Und das hat nichts damit zu tun, egoistisch im Sinne von rücksichtslos und ohne Mitgefühl zu sein.

Gut tun oder den Schmerz bedienen

Es sind allein Deine Entscheidungen, Dir gut zu tun. Alle anderen, auch die unbewussten, haben nur eines im Sinn, nämlich den Schmerz in Deinem Leben zu bedienen.

Du bist der alleinige Entscheider

eigenverantwortlich zu handeln oder lieber abzugeben. Und das völlig unabhängig vom Alter, der Herkunft oder den Erwartungen im Außen.

Robert Betz, der mittlerweile ein sehr bekannter deutscher Coach und Autor ist, fällte bereits jenseits der Lebensmitte seine Entscheidung, nämlich nicht mehr das Heil und die Anerkennung für seine Leistungen im Außen zu suchen, sondern sich auf sich zu besinnen und zu vertrauen. Das funktionierte nicht sofort, sondern nur durch das kontinuierliche Dranbleiben mit dem Fokus auf das eigene Glück.

Mutig springen

Im Gespräch wurde er mir zum Vorreiter meiner eigenen Änderung im Leben. Ich war Ende 50 als ich mich entschloss in meinem Leben eine völlig neue Richtung, beruflich und privat, einzuschlagen. Die immer wieder auftauchenden Selbstzweifel wurden durch seine Sichtweise und sein Verhalten ein Stück weiter zerstört.

Meine Erkenntnis

Es ist nur eines wichtig, nämlich auf sein Herz zu hören und danach zu handeln und nicht vorrangig dem eigenen „Bullshit“ und die Story anderer zu glauben.

Und das fühlt sich gerade richtig gut an!

Einfach mal machen.

Wie wertvoll ist dir dein Leben?

Wie viel Zeit hast du noch?

Die Wahrheit?

Du weißt es nicht, denn es gibt keine Garantie auf Jahre.

Hast du nicht!

Schon morgen kann alles vorbei sein!

Wo stehst du Heute?

Und jetzt brauchen wir absolute Ehrlichkeit, denn ich frage dich nicht auf die Zukunft gerichtet, sondern nur für den Moment.

Also hau’s raus und sei ehrlich zu dir selbst!

Denn es bringt dir gar nichts die Augen zu verschließen vor dem was ist. Den Ballast trägst du jeden Tag mit dir herum. Die Enttäuschung und Wut, wo du gerne wärest und nicht da bist, wie du es dir vorgestellt hast.

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Wann du unbestritten deine Herzenswünsche lebst

 

„Ich möchte so gerne mein Potenzial leben. Also meine Fähigkeiten und das, was meins ist auf die Straße bringen, das zum Ausdruck bringen, was mich ausmacht, was mein Herz springen lässt.“

Kennst Du das?

Wieso leben wir nicht einfach glücklich?

Scheinbar ist die Welt zwischen Dir und dem Außen getrennt. Doch bei genauem Hinsehen liegt zwischen den beiden Polen meist nur ein kleiner Schritt. Wie oft verwehren wir uns diesen zu gehen und lassen lieber alles so wie gehabt. Glücklich sein? Fehlanzeige!

 

„Wer musst Du sein, damit du das, was du erreichen willst, bekommen kannst?“

Eigentlich so einfach und doch nicht leicht

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Fuckup Nights – berufliche Pleiten, die Mut machen.

Fuckup-Nights - Pleiten die Mut machen.

Springen wird belohnt!
Der Weg zu einem Leben, das wirklich Dir gehört.

„Ich bin gescheitert – an meinem Verhalten und Mindset.“

Was für eine Aussage. Bäm!

Ich nahm an einer sogen. Fuckup-Night teil, wo Menschen über ihre beruflichen Bauchlandungen berichten.

Ganz ohne Schnörkel.

Sie erkennen ihre Verhaltensmuster, ihre Selbstsabotagen und „lassen die Hosen runter.“

Um ein Leben nach den eigenen Fähigkeiten zu führen, das wahre Potenzial zu entfalten: 

Nimm eine Abkürzung und hole dir Hilfe! Treffe eine Entscheidung:

Ich entscheide mich für MICH!
Ich bin besonders, großartig und einzigartig.
Und das erlaube ich mir zu leben: Jeden Tag, jede Minute, JETZT!

 

Und dann stürze dich voller Freude ins Leben.

Den gesamten Gastbeitrag kannst du bei John Strelecky & Friends nach lesen.

Klicke einfach auf das Bild.

 

Einfach mal machen.

Einfach mal machen.

Einfach mal sichtbar machen.

Um dieses Mantra in meinem Alltag zu integrieren, waren und sind ein paar Hebel an meinem Mindset zu drehen. Denn einfach machen heißt für mich nicht in blindem Aktionismus zu fallen, sondern meinen Begrenzungen, Widerständen und subtilen Ängsten zuleibe zu rücken.

Einfach machen heißt mutig machen

Und das geht nur, wenn ich

  • in meiner Kraft bin
  • ich mich gut fühle
  • Lust auf Neues habe
  • mich einer Herausforderung stellen will.

Konkretes Tun

… ist unabdingbar. Und so habe ich meinen inneren Schweinehund überwunden und ein FB-live-Video gepostet.

Nichts besonderes! Doch für mich schon.

Puhhhh, das war erst mal spuky und sehr ungewohnt. Und dann fiel auch noch die Technik aus. Doch ich ließ mich nicht beirren und machte weiter, postete ein zweites live-Video.

Eine visuelle Vorstellung

Ein Sprung vom Drei-Meter-Brett.
Ich kann mich noch gut erinnern, als ich mich das erste Mal in dieser Höhe befand und langsam nach vorne auf das Brett traute. Ich blieb nicht lange stehen, denn irgendwie war es so wackelig und ich wollte so schnell als möglich endlich unten ankommen. Doch ich hatte auch fürchterliche Angst vor der Höhe, vor dem Aufprall, vor dem… Ich hielt mir die Nase zu und sprang.

Und?

Nichts passierte. Ich kam heil unten an.

Doch in mir passierte etwas, nämlich das ich richtig stolz auf mein mutiges Springen war. Ich hatte meinen inneren Widerstand durchbrochen und war nicht zurückgewichen, noch wurde ich unsanft zurückgeworfen.

Und diese Bilder aus Kindertagen liefen vor meinem inneren Auge ab, als ich mich entschloss ein live-Video zu drehen.

Subtile Ängste, ade.

Angst vor Kritik, vor Bewertung und Verurteilung und die mögliche Abkehr von Menschen, die uns wichtig sind. Dies sind oft die unbewussten Hindernisse, die vom Tun abhalten. Und meist haben wir völlig logische Argumente parat, um ja alles beim Alten zu lassen. Doch nach einiger Zeit rumort es weiter in uns und wir wagen den Sprung.

Mut wird belohnt

Ja, ich wurde mit likes und tollen Kommentaren belohnt. Meine Ängste und hindernden Glaubenssätze waren völlig umsonst.

Nein, ich war nicht allein. Auch wenn ich das glaubte. Viele haben diesen Schritt noch vor sich und ich bin ihn bereits gegangen.

Und damit werde ich zur Vorreiterin.

Und das fühlt sich grad richtig gut an.

Und egal was du vorhast, das kannst du auch.

https://www.facebook.com/monikabreitinger